Kaspar

Testo originale
Testo ©2014 Schandmaul
Traduzione
Traduzione ©2017 Silvia Masiero

Vierundsiebzig Lenze zählt er,
Trauer im Gesicht,
des Kaspars liebe Frau ist tot,
die Söhne sind im Krieg.
Ein Schlosser ist er, Schulden hat er,
Hof am Tegernsee.
„Wenn mir jetzt meine Stunde schlägt,
ich schwöre euch: Ich geh!“

Der Tot vernimmt das Stoßgebet
und steht sofort bereit:
„Wenn Du es dir schon selber wünschst,
dann ist´s wohl an der Zeit!“
Da krieg’s der Kaspar mit der Angst,
es ist wohl doch zu früh:
„Gib mir noch ein paar Jahre nur,
bis mir die Lilien blüh’n…!“

Die Leute in den Kneipen johlen alle laut im Chor,
alsbald geht die Geschichte
wie der Wind von Ohr zu Ohr!

Der Kaspar, der verrückte Hund,
bescheißt uns’ren Gevatter!
Der Tod verliert Wette und Spiel,
noch Fünfzehn Jahre hat er…!

Ohooo, der Kaspar! Ohooo, der Kaspar!

„Ganz so einfach ist das nicht,
du stehst jetzt in dem Buch,
und wer hier einmal drinnen steht,
wird oben schwer gesucht.“
„Na gut, Gevatter, trete ein,
ich will es dir erklär’n,
warum ich doch nicht gehen will,
so lass dich doch beschwör’n!“

Der Kaspar ist ein Schlitzohr und
ihm kommt eine Idee,
Er schenkt dem Tode kräftig ein,
ein Obstbrand von der Schleh’,
und als der Tod betrunken,
lädt der Kaspar zu ‘nem Spiel,
mit Karten und der Einsatz
ist sein Leben, so das Ziel!

Die Leute in den Kneipen johlen alle laut im Chor,
alsbald geht die Geschichte
wie der Wind von Ohr zu Ohr!

Der Kaspar, der verrückte Hund,
bescheißt uns’ren Gevatter!
Der Tod verliert Wette und Spiel,
noch Fünfzehn Jahre hat er…!

Ohooo, der Kaspar! Ohooo, der Kaspar!

Das Schicksal fordert dann Tribut,
die Söhne nimmt der Krieg.
Die Sennerin, die er jetzt liebt,
nun tot am Fuß des Berges liegt.
Der Kaspar hadert, ist verzweifelt:
„Hat doch keinen Sinn!
Was soll ich hier, wenn ich so fern
von meinen Liebsten bin…?!“

Der Kaspar, der verrückte Hund,
jetzt holt ihn doch der Tod oh weh!
Jetzt trinkt er dort im Kreis der Lieben,
Obstbrand von der Schleh’!

Ohooo, der Kaspar! Ohooo, der Kaspar!

Aveva 74 anni,
il dolore sul suo volto,
la cara moglie di Kaspar è morta,
i figli sono in guerra.
Egli è un fabbro, lui è indebitato,
ha un podere a Tegernsee.
“Se ora suona campana per me,
ve lo giuro: vado!“

La morte ascolta la sua preghiera
e arriva subito:
“Se te stesso te lo auguri,
allora il momento è questo!”
Sentendo questo Kaspar si spaventa,
forse è ancora troppo presto:
“Concedimi solo un paio di anni in più,
fino a quando i gigli fioriranno per me…!”

La gente al pub grida forte in coro,
veloce la storia passa
da orecchio a orecchio come il vento!

Kaspar, questo bastardo,
scherza con la mietitrice!
La morte perde la scommessa e il gioco,
altri 15 anni sono passati…!

Ohoo, Kaspar! Ohoo, Kaspar!

“Non è così semplice,
ora sei in questo libro,
e chiunque ci entri una volta,
è voluto fortemente nell’aldilà.”
“ Va beh, Mietitore, vieni dentro,
voglio spiegarti,
perché non voglio ancora andare,
lasciami così implorare!”

Kaspar è un imbroglione e
se ne esce con un’idea,
versa alla morte molto assetata
un liquore alle prugne,
e quando la morte è ubriaca,
Kaspar la invita ad un gioco,
con le carte e la posta
è la sua vita, questo è l’obiettivo!

La gente al pub grida forte in coro,
veloce la storia passa
da orecchio a orecchio come il vento!

Kaspar, questo bastardo,
scherza con la mietitrice!
La morte perde la scommessa e il gioco,
altri 15 anni sono passati…!

Ohoo, Kaspar! Ohoo, Kaspar!

Il destino pretende il tributo,
i figli cadono in battaglia.
La contadina, di cui è innamorato adesso,
è ora morta ai piedi della montagna.
Kaspar si agita, è disperato:
“Tutto questo non ha senso!
Cosa ci faccio qui, se sono così lontano
dai miei amati…?!

Kaspar, questo bastardo,
ora la morte è venuta comunque per lui oh cielo!
Ora egli beve circondato dai suoi cari,
il liquore alle prugne!

Ohoo, Kaspar! Ohoo, Kaspar!


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