Fassade – I. Satz – Apparenza – I° composizione

Testo originale
Testo ©2001 Lacrimosa
Traduzione
Traduzione © Gabriele Nencioni

Schaut mich nicht an!
Ich bin kein Tier!
Nur ein Menschenkind – für euch ein fremdes Wesen – vielleicht
Mit Augen und Ohren
Einem Herz und viel Gefühl
Und immer noch mit einem klaren und auch freien Verstand!
Vielleicht bin ich nur ein Schatten
Der euren Plan verdunkeln will
Vielleicht bin ich ein Gewitter
Dessen Regen manches Samen Durst nach Wachstum leiste stillt

Schaltet – die Menschen – Maschinen – gleich und seht –
Im Gleichschritt – sie schreiten – ganz ohne – Bedacht und –
Sie glauben – zusammen – verschieden – zu sein und –
Ganz eigen – ganz frei und – selbstbestimmt – zu sein

Schaut mich nicht an!
Tief in euch werft euren Blick!
Nicht die anderen sind Täter – und vergiften diese Welt
Nein – ein Jeder kämpft und streitet und gestaltet dieses Leben
Und wenn ihr redet
Wessen Geist ist eurer vielen Worte Inhalt?
Wart ihr jemals an dem Abgrund zwischen Herz und dem Verstand?
Könnt ihr sagen: Ich erlerne mich?
Eure schreckliche Einfältigkeit
Zu glauben was man euch erzählt:
Natürlichkeit und Selbstbestimmung
Aber bitte nur im Rahmen des Systems dieser Gesellschaft

Schaltet – die Menschen – Maschinen – gleich und seht –
Im Gleichschritt – sie schreiten – ganz ohne – Bedacht und –
Sie glauben – zusammen – verschieden – zu sein und –
Ganz eigen – ganz frei und – selbstbestimmt – zu sein

Warum Fassade?
Gibt es nicht genügend Egoismus in der Welt?
Gibt es nicht genügend Selbstsucht die den Selbsthass überspielt?
Reicht es nicht dass jeder sich der nächste ist und nicht versteht?
Dass die Mauern des Alleinseins die des Egoismus sind?

Schaut mich nicht an!
Ich bin kein Tier!
Nur ein Menschenkind – für euch ein fremdes Wesen – vielleicht
Mit Augen und Ohren
Einem Herz und viel Gefühl
Und immer noch mit einem klaren und auch freien Verstand?

Non mi fissate
Non sono un animale
Soltanto il figlio di un uomo
Forse una strana cosa per voi
Con occhi, orecchia
Un cuore ed alcune emozioni
E tuttavia una mente chiara e libera
Forse sono solo l’ombra
Che offusca i vostri piani
Forse sono solo una burrasca
La cui pioggia placa la sete di qualche seme che matura

Costruite gli uomini come le macchine
E rendetevi conto
Che marciano al passo, senza riflettere
Tutti pensano di essere differenti
Distinti, totalmente liberi e responsabili delle loro vite

Non mi fissate
Guardatevi in profondità
Non sono gli altri che sono colpevoli di avvelenare il mondo
No, ognuno di noi lotta, combatte, conduce una vita
E tutte le volte che parlate, l’anima lo fa attraverso le vostre parole?
Vi siete mai trovati nel baratro fra cuore e mente?
Potete dire – so chi sono
La vostra disarmante semplicità
Nel credere a qualsiasi cosa vi si dica
Naturalezza ed autonomia
Ma, per favore, soltanto fra i confini del sistema sociale

Rendete le persone come macchine e rendetevi conto
Che noncuranti marciano al passo
E tutti pensano di essere differenti, unici, liberi
Responsabili delle loro vite
Perché l’apparenza?
Non vi è già abbastanza egoismo nel mondo ?
Non vi è abbastanza narcisismo che cela l’odio per se stessi?
Non basta che tutti pensino a sé e non comprendano
Che i muri della solitudine sono quelli dell’egoismo?

Non mi fissate
Non sono un animale
Solo il figlio di un uomo, una strana cosa per voi forse
Con occhi, orecchia
Cuore ed emozioni
E tuttavia una mente chiara e libera

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